Das Priesteramt

„Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen“.  Das hören wir oft über das Priesteramt von vielen Protestanten.

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Bedeutet das denn, dass wir nicht den Priester Vater nennen dürfen?  Überhaupt nichts.  Das ist zunächst ziemlich so aber im Kontext zeigt sich es nicht so.  Logisch wenn wir Matthäus 23 literal interpretierten, dann dürften wir nicht den Vater Vater, Vati oder Papa nennen.  Es schreibt schließlich, „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen“ und „[N]ur einer ist euer Vater, der im Himmel“ (V. 9).  Es schreibt auch, „Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen“ (V. 8).  Ja vielleicht sollen nicht mehr den Lehrer Lehrer nennen.  Viele Theologen meinen, Jesus verbat die Pharisäer, sich Väter zu denken, denn sie verweigten Jesus als Messias und bestreiteten sein Erbarmen mit den Israeliten zu haben zugunsten von der Gesetztesbefolgung und dafür waren sie nicht des Titels würdig.  Sankt Stephan sprach sogar die Pharisäer als Väter an und später beschrieb er den Hernn als der „der Gott deiner Väter“ Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Es ist ja interessant, einen Anschluss zwishen Priester und Vater in den Schriften.  Das Wort Priester stammt aus dem Griechischen presbyteros, das in der Bible repetiert wird — sogar in dem Neuen Testament — und bedeutet Älterer.  Der Vater ist Älterer; der Priester ist Älterer und deshalb ein geistlicher Vater.  Es wird in Titus 1:5 geschrieben, Sankt Paul befehlt Sankt Titus, Bischof von Kreta, Priester in jeder Stadt zu ernennen.  Hier sieht man beispielsweise eine frühe Bischofszuständigkeit über eine einzelne Kirche oder Bistum, was auch enthält die Einsetzung von Priestern in jeder Stadt.  Es wird gewissen, dass diese Presbyter per se keine biologische Väter sind, obwohl sie sind meistens Ältere aber nicht erforderlich biologische Ältere einer großen Gruppe.  Ein Mann kann geistlich Vater werden, selbst wenn er kein biologischer Vater ist; dazu sagte Sankt Paul, dass die Gläubigen haben Abraham als Vater (Vgl. Römer 4:11).

Was denn über das Priesteramt im Gegensatz zu einer Priesterschaft von allen Gläubigen?  Sankt Paul verwendet Priesterssprache, sein Priestertum als „Dienst in Jerusalem von den Heiligen“ (Vgl. Römer 15:31), die Heiden als Ofergabe „geheiligt im Heiligen Geist“ (V. 16) und die Priester als „Verwalter von Geheimnissen Gottes“ (Vgl. 1. Korinther 4:1).  Seit langem lehrt die heilige Tradition, dass diese „Geheimnissen Gottes“ zwei Sachen bedeuten: die Sakramente und die Lehre Gottes; nach der ostchristlichen Theologie bedeutet der Begriff Mysterium beide Sakrament und Lehre.  Als Priester sind sie Ausgeber der Gnaden Gottes, die sich in den Sakramenten umfassen, und lehren uns die Doktrine des Glaubens.  Das Priesteramt impliziert Opfer.  Was denn für Opfer geben sie?  Das einzigartige Opfer des Leibs und Bluts Christi geben sie.  Durch die Zeit entwickelt der Begriff in persona Christi für den Priester, um die Funktion des Priesters zu erklären und wie er das Opfer gibt, wenn der Hohenpriester das ein für alle Mal gab.  Man sieht das in den Worten des heiligen Pauls: „[I]ch habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe“ (1. Korinther 11:23).  Sankt Ignatius liegt fest, dieses Opfer — die sogenannte Eucharistie — wird nicht ohne den Bischof oder einen Priester als er sagt, „Nur jene Eucharistie gelte als die gesetzmäßige, die unter dem Bischof vollzogen wird oder durch den von ihm Beauftragten“ und „Wo immer der Bischof sich zeigt, da sei auch das Volk, so wie da, wo Jesus Christus ist, auch die katholische Kirche ist“ (Brief an die Smyrnäer 8:1-2).

Dafür sollte es scheinbar, warum die Kirche mehr Priester braucht.  Nur Priester kann das heilige Opfer die Eucharistie geben, denn nur er kann das Brot und den Wein weihen, um sie in das Leib und Blut Christi zu verwendeln.  Jedes Ort soll Priester haben (Vgl. Titus 1:5), so dass sie die Sakarmente dabei gewähren und austeilen können.  Dafür brauchen wir mehr Priester für die Gewährung und Austeilung der Sakramenet an die Gläubigen.  Wenn du meinst, dass du zum Priesteramt berufen bist, dann kontaktier dein Bistum; aber wenn nicht no, dann denk wenigstens daran.  Im Westen wollen immer mehr Männer nicht zu heiraten; obwohl das kann aber problematisch, kann das auch eine große Gelegenheit, Männer zum Priesteramt anzuwerben.

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